Montag, 22. Oktober 2007, 23:50
Nachdem die Tonbearbeitung aufgrund der schieren Anzahl an zu zähmenden Orchestertönen, O-Tönen, Menschentönen, Vogeltönen, Schritten, Autohupen, plappernden Menschenmengen, knisternden Notenseiten, elektronischen Klangflächen, abstrakten Texturen, überblasenen Flötentönen, singenden Mönchen, lachenden Kindern, pulsierenden Bässen, tiefergelegtem Schlagzeug, hupenden Saxophonen, vernebelten Nebelhörnern, Wind- und Schilfrauschklängen, flatternden Fahnen, metallischen Schlägen, holzigen Xylophonen, gezupften Celliklängen, ultratiefen Bassklängen, übermäßigen Dreiklängen, pentatonischen Holzflöten, nasalen Raitaklängen, tremolierenden Streicherflächen, singenden Bettlerinnen, hypnotisierenden Mönchsgesängen, verwehten Rathausglocken, auktionierenden Fischverkäufern, pulsierenden Beats, irrisierenden Sequenzersequenzen, krähenden Krähen (rückwärts wie vorwärts), chinesischen Spatzen, ratternden Untergrundzügen, überfliegenden Düsenjets, scheppernden Fahrrädern, betenden Nonnen, glucksenden Karpfen, rezitierenden Schulkindern, rufenden Frauen, spuckenden Männern, kreischenden Fans, geschüttelten Reissäcken und ca. 2000 Interviewschnipseln mit Musikern der Berliner Philharmoniker in den letzten Wochen etwas schleppend verlief, haben Tom Korr und ich heute eine 10-stündige Aufarbeitungssession produktivster Natur hingelegt, die wir gleich morgen fortsetzen werden. Die Arbeitskurve verläuft jetzt steil exponential nach oben und in genau einem Monat werden wir diese große Reise fertig gemischt haben, was sicherlich zu einem breitgefächerten Aufatmen beim gesamten Produzenten- und Produktionsteam, als auch bei unseren Trommelfellen führen wird. Ufffffff.......
P.S. All die Klänge, die ich in dieser Aufzählung nicht erwähnt habe sollen bitte nicht beleidigt sein, ihr werdet euren Platz noch in anderen Texten finden...