Freitag, 25. November 2005, 13:10
Sie verließen Tokio und hinterließen Thunfischleichen...
Verfasst von Regieassistent Lukas Macher in TOKYO, 2.FILM PRODUCTION | ON TOUR
Oh je, jetzt muss ich wohl auch noch einen Nachruf schreiben... Aber halt! Noch ist lange rein gar überhaupt nichts vorbei! OK, die Reise schon, wir merken’s ja alle hier im grauen Berlin (keine einzige Sekunde Sonne seit Ankunft vor drei Tagen, aber das nur nebenbei...), in den Knochen und im Kopf jubelt der Jetlag. Aber eigentlich geht der Spaß erst jetzt mit der Postproduktion richtig los. Davon soll hier ja auch immer mal wieder berichtet werden in den kommenden Wochen...
Jetzt aber noch mal zurück zum Ende unserer Reise, denn es vergeht hier keine Minute, in der ich nicht in irgendeiner Form an sie denke. Was waren das bloß für wahnsinnige drei Wochen? Bei dieser Frage belass ich’s einfach mal.
Der letzte Tag in Tokio war übrigens ein Abenteuer an sich...
Jetzt aber noch mal zurück zum Ende unserer Reise, denn es vergeht hier keine Minute, in der ich nicht in irgendeiner Form an sie denke. Was waren das bloß für wahnsinnige drei Wochen? Bei dieser Frage belass ich’s einfach mal.
Der letzte Tag in Tokio war übrigens ein Abenteuer an sich...
... wie schon im letzten Blog erwähnt waren wir in einer Junior Highschool, wo den philharmonischen Gästen Sarah Willis, Gábor Tarkövi, Tamás Velenczei, Christhard Gössling und Paul Hümpel mit einer Marching Performance der Brass Band aufgewartet wurde. Wer sich unter “Marching” im Gleichschritt von rechts nach links marschieren vorstellt, der war offensichtlich nicht dabei. Die ca. 30 Schüler der Band trugen Friedrichstadtpalast-Revue-Overall-Kampfanzüge mit Zorrohüten und legten beim Spielen eine perfekt einstudierte Gruppenchoreografie hin, die ein bisschen an Synchronschwimmen an Land erinnerte. War schon beeindruckend. Beeindruckend für mich auch der Brauch an japanischen Schulen, am Eingang die Straßenschuhe mit von der Schule bereitgestellten Pantoffeln zu tauschen (betrifft sowohl Lehrer als auch Schüler).
Am Abend nach dem letzten Konzert in der Suntory Hall dann die große “Sayonara Party” für alle und mit fast allen (von Boomtown, Askonas Holt und dem Lufthansa City Centre in einem gemeinsamen Kraftaufwand aus dem Boden gestampft). Ein “rauschendes Fest” war angekündigt, und wenn das mal kein rauschendes Fest war... Morgens um vier zu viert auf dem Fischmarkt, verschlafen und verkatert zwischen Thunfischleichen hin- und hersteigend, ein Muss, wie ja immer gesagt wird – jetzt weiß ich warum. Muss man einfach erlebt haben. Dann der Flug, dann die Ankunft, dann Schlafen, und an Berlin gewöhnen, und schon sind wir wieder im Hier und Jetzt. Komisch, dass das dann doch immer so schnell geht.
Am Abend nach dem letzten Konzert in der Suntory Hall dann die große “Sayonara Party” für alle und mit fast allen (von Boomtown, Askonas Holt und dem Lufthansa City Centre in einem gemeinsamen Kraftaufwand aus dem Boden gestampft). Ein “rauschendes Fest” war angekündigt, und wenn das mal kein rauschendes Fest war... Morgens um vier zu viert auf dem Fischmarkt, verschlafen und verkatert zwischen Thunfischleichen hin- und hersteigend, ein Muss, wie ja immer gesagt wird – jetzt weiß ich warum. Muss man einfach erlebt haben. Dann der Flug, dann die Ankunft, dann Schlafen, und an Berlin gewöhnen, und schon sind wir wieder im Hier und Jetzt. Komisch, dass das dann doch immer so schnell geht.
Trackbacks:
Trackback für spezifische URI dieses EintragsKommentare:
Ansicht der Kommentare:
(Linear | Verschachtelt)
Themen
Autoren
Blog abonnieren
Suche
Verwaltung des Blog





verfasst von Klausimausi am 01.12.2005 um 23:08
Gommt nüscht mehr, Jungs? Habt wohl Beta-Blogger genomm?
(Antworten)