Dienstag, 15. November 2005, 03:31
Verfasst von Komponist Simon Stockhausen in HONG KONG
Nun ist schon wieder der letzte Tag in Hongkong, das ich gerne noch länger erlebt hätte. Heute gehe ich mit Alberto nochmal los, um unsere jetzt schon riesige Bild/Ton-Sammlung weiter zu ergänzen. In dieser Stadt findet man eine spannende Mischung aus asiatischer Power und britischer Gemütlichkeit, die ich als sehr inspirierend empfinde. Um meine architektonischen Ambitionen nicht nur verbal auszudrücken, habe ich begonnen, eine private Wolkenkratzer-Sammlung zu eröffnen, erste Bilder gibt es unten. Meine klangliche Verarbeitungs-Skizze dieser Stadt werde ich irgendwann in der nächsten Nacht hier veröffentlichen. Nun erst mal ein paar Bilder
Samstag, 12. November 2005, 17:52
Verfasst von Regieassistent Lukas Macher in HONG KONG, 2.FILM PRODUCTION | ON TOUR
Der letzte von zwei Abenden in Shanghai: Thommy (Regie), Pascal (Ton), Aline (1.Violine), Jan (Service production Shanghai), René (Kamera), Wieland (Pauke) und Janne (Kontrabass)
Heute ist es also auch mir passiert. Zimmer 909 klang so vertraut, aber dass ich in eigentlich in Zimmer 809 wohne, habe ich erst gemerkt, nachdem ich meine Schlüsselkarte schon ins falsche Schloss geschoben und damit wahrscheinlich einen unschuldigen Chinesen aus dem Schlaf getrieben habe.
Heute schon wieder eine neue Stadt, Hongkong ist der Hammer, anders fühlt sich die Stadt vor allem erst mal wegen der sommerlichen Stimmung an (knapp 30-im-verdammten-November-Grad-Celsius und 100-höllische-Prozent-Luftfeuchtigkeit) - aber dann ist da ja noch der Hafen, das Wasser, die Hochhäuser, die Stimmung in den Straßen... Man merkt, dass Hongkong eine Stadt der Welt ist.
Samstag, 12. November 2005, 17:04
Verfasst von Pressesprecher Marc Chahin in HONG KONG, 2.FILM PRODUCTION | ON TOUR
Der Weg von Shanghai nach Hongkong fing schon aufregend an: mit einer Transrapid-Fahrt zum Flughafen. Das Ganze war zwar nach ein paar Minuten zuende, aber zwischendurch sind wir tatsächlich über 400 km/h gefahren. Die Landschaft flitzte nur so an den Zugfenstern vorbei. Der Flughafen von Shanghai fiel mir vor allem durch seine faszinierende Deckenkonstruktion auf, und durch diese ganzen fetten Flieger aus fünf Kontinenten, die nebeneinander aufgereiht standen: Lufthansa, Quantas, Air France, KLM, United, Singapore Airlines, South African usw. Manchmal kann man ja schon am Flughafen ablesen, wie sehr eine Stadt wirtschaftlich boomt (siehe Berlin).
Wenn man wie ich lange in Hamburg gelebt hat, fühlt man sich in Hongkong sofort wohl. Dies ist eine Hafenstadt, in der man den Hafen sofort spürt. In Shanghai war der Fluss zwar faszinierend und stark befahren, aber ich hatte nie das Gefühl, in der Stadt mit dem größten Hafen der Welt zu sein. Hier hingegen führt direkt vom Hotel aus ein Pier in den Victoria Harbour hinein und es riecht nach leicht brackigem Seewasser. Die Wasserflächen sind enorm und bestimmen das Stadtbild. Jetzt sind wir endlich in den Subtropen angekommen! Voller Wärme und tropischer Vegetation. Auf einmal stellt sich ein unverhofftes Urlaubsgefühl ein, und ich frage mich, warum ich keine kurzen Hosen mitgenommen habe.
Ich bin gespannt, wie sich der Hongkong-Soundtrack von Simon Stockhausen anhören wird. Für mich war er bis jetzt vor allem durch das beständige Brummern der riesigen Klimaanlagen bestimmt. Ich lasse mich überraschen.
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